Als Schiffsjunge und Moses sammelte Günther Schröder bereits als 14-jähriger seine Schiffserfahrungen, vor allem in der Binnenschifffahrt. Anschließend schipperte er für die HADAG und die Hamburger Seetouristik im Hamburger Hafen, auf der Elbe und in der Nordsee. Während dieser Zeit hat er auch sein Binnenschifferpatent erhalten.
Wie der Zufall es so will, besuchte 1969 der Friedrichstädter Grachtenkapitän Karl Foth seinen Bruder in Hamburg und lernte dabei Günther Schröder kennen, der schon eine kleine Barkasse, die Apollo, besaß. Im Jahre 1970 revanchierte sich Günther Schröder mit einem „Gegenbesuch“ – der Jahresurlaub wurde in Friedrichstadt verbracht. Friedrichstadt und die umliegende Landschaft haben ihn so beeindruckt, dass er beschloss nach Friedrichstadt zu ziehen und einen Linienverkehr nach Schwabstedt durchzuführen.
1971 ging es dann richtig los: Günther Schröder kaufte das Grachtenschiff von Karl Foth und noch weitere Boote, Tretboote wurden angeschafft – der Fremdenverkehr in Friedrichstadt erhielt dadurch einen enormen Schub. Und auch heute wird immer weiter inverstiert und verbessert